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Die Sparkasse Schwarzwald-Baar stellt ihren Geschäftsbetrieb seit Januar 2021 erstmals klimaneutral.

Die Sparkasse Schwarzwald-Baar stellt ihren Geschäftsbetrieb seit Januar 2021 erstmals klimaneutral.

 

Die Sparkasse Schwarzwald-Baar stellt ihren Geschäftsbetrieb seit Januar 2021 erstmals klimaneutral. Das Thema „Nachhaltigkeit“ ist bei der Sparkasse nicht neu, sondern zählt seit Gründung vor über 180 Jahren zu ihren Grundwerten. Die Sparkasse unterstützt die Region in den Bereichen Kultur und Sport, vor allem ist sie auch ein Förderer von nachhaltigen Projekten. Es ist ihr wichtig ökonomisch und ökologisch vor Ort zu handeln. Da „Nachhaltigkeit“ immer mehr an Bedeutung gewinnt, hat sich die Sparkasse in 2020 aktiv dazu entschieden, die „Selbstverpflichtung für klimafreundliches und nachhaltiges Wirtschaften“ zu unterzeichnen und somit ein wichtiges Zeichen gesetzt: Sie unterstützt damit die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens. Die Sparkasse intensiviert ihre Aktivitäten für mehr Nachhaltigkeit und verpflichtet sich, ihren Geschäftsbetrieb CO2-neutraler zu gestalten und sich aktiv für den Klimaschutz vor Ort einzusetzen.

Seit Jahren berechnet die Sparkasse ihre jährlichen CO2-Emissionen und ermittelt so ihren CO2 Fußabdruck, diesen reduziert sie kontinuierlich. Die verbleibenden und unvermeidbaren Emissionen kompensiert die Sparkasse nun erstmals durch die Unterstützung von zertifizierten Klimaschutzprojekten. „Auch hier legen wir großen Wert auf eine regionale Partnerschaft. Somit können wir durch den Humusaufbau auf dem Antonihof in Bad Dürrheim einen Teil unserer CO2-Emissionen bei uns im Schwarzwald-Baar-Kreis kompensieren“, so Arendt Gruben, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Schwarzwald-Baar. Die restlichen Emissionen gleicht sie durch ein weiteres international anerkanntes Klimaschutzprojekt aus.

 

Die Sparkasse Schwarzwald-Baar zählt hier zu den ersten Sparkassen in Baden-Württemberg, die ein regionales Projekt zur Klimaneutralisierung umsetzen konnte. Hintergrund ist, dass bei Projekten in der EU insbesondere die Kriterien der Zusätzlichkeit und der Doppelzählung eine hohe Hürde für Projekte darstellen:

Das Kriterium der Doppelzählung kann nur dann erfüllt werden, wenn sichergestellt wird, dass die Einsparung, die ein Projekt erzielt, nicht bereits an anderer Stelle angerechnet wird. Einsparungen, die in der EU erzielt werden, wirken sich in der Regel direkt positiv auf die nationale Treibhausgasbilanz eines Landes aus und tragen damit zur Erreichung der Klimaziele des jeweiligen Landes und der EU bei. Sie können deshalb nicht als zusätzliche Einsparung für den CO2-Ausgleich im Rahmen des freiwilligen Klimaschutzes zertifiziert werden.

„Daher freuen wir uns umso mehr, dass wir dank der Unterstützung durch die CarboCert GmbH und dank der jahrelangen guten Kundenbeziehung mit dem Antonihof, dieses Projekt verwirklichen konnten“, so Gruben weiter.

 

Wie genau funktioniert die CO2-Kompensierung durch den Humusaufbau?

Humusaufbau beschreibt den Aufbau von organisch gebundenem Kohlenstoff im Boden. Belebte, fruchtbare Böden sind Grundlage für gesunde Lebensmittel und reinigen das Grundwasser. Sie bilden das Fundament für uns Menschen und für eine artenreiche Pflanzen- und Tierwelt. Ziel des Klimaschutzprojektes ist es, die Böden durch Humusaufbau wieder natürlich fruchtbarer zu machen. Mit dem Aufbau von Humus wird der Atmosphäre CO2 entzogen und dem Boden zugeführt. Somit sind unsere Böden einer der leistungsfähigsten natürlichen CO2-Speicher. Die beiden Landwirte Christoph Trütken und Birgit Strohmaier bauen mit ihrem Team auf dem Antonihof in Bad Dürrheim auf ihren Flächen Humus auf, entziehen so der Atmosphäre aktiv CO2 und binden diese langfristig in den Böden. Der Humusgehalt wird regelmäßig gemessen und dokumentiert.