Azubis schützen Bäume vor dem Biber – Naturschutz in Hüfingen
Dass unser nachhaltiges Engagement nicht an der Tür unserer Geschäftsstellen endet, haben jetzt mehr als 20 unserer Auszubildenden eindrucksvoll gezeigt: Bei einer Aktion in Hüfingen packten sie gemeinsam mit internationalen Freiwilligen aus Italien, Griechenland, Frankreich und der Ukraine kräftig mit an.
Warum der Einsatz so wichtig ist
In der Region rund um Hüfingen leben viele Biber. Die Tiere sind wertvoll für das Ökosystem, da sie mit ihren Dämmen Landschaften formen und Lebensräume für andere Arten schaffen. Gleichzeitig können sie aber auch zur Gefahr für Bäume werden: Durch das Nagen an Stämmen werden diese teilweise schwer beschädigt oder sterben sogar ab.
Damit Natur und Tierwelt im Einklang bleiben, bestand die Aufgabe unserer Azubis darin, Bäume vor dem Abholzen durch Biber zu schützen – ohne den Lebensraum der Tiere einzuschränken.
Teamarbeit mit internationalem Flair
Ausgestattet mit Werkzeug, Pflöcken und Maschendraht bildeten unsere Azubis kleine Teams. Gemeinsam mit den internationalen Freiwilligen schlugen sie Pflöcke in den Boden und befestigten den Draht rund um die Baumstämme. Diese Schutzgitter sorgen dafür, dass die Bäume erhalten bleiben und der Biber trotzdem genügend Möglichkeiten findet, seiner natürlichen Tätigkeit nachzugehen.
Die Arbeit war körperlich fordernd, machte aber allen Beteiligten großen Spaß. Vor allem das Miteinander stand im Mittelpunkt: Unsere Auszubildenden nutzten die Gelegenheit, mit den jungen Helferinnen und Helfern aus den verschiedenen Ländern ins Gespräch zu kommen. So wurden beim Arbeiten nicht nur Bäume geschützt, sondern auch internationale Freundschaften geknüpft.
Ein Gewinn auf mehreren Ebenen
Für unsere Auszubildenden war die Aktion eine willkommene Abwechslung zum Arbeitsalltag. Sie konnten Verantwortung übernehmen, Teamgeist beweisen und ganz praktisch erleben, wie wichtig Nachhaltigkeit und Naturschutz in der eigenen Region sind.
Darüber hinaus nahmen sie wertvolle Eindrücke aus den Gesprächen mit den internationalen Freiwilligen mit: neue Perspektiven, kulturelle Unterschiede und die Erkenntnis, dass gemeinsames Handeln über Grenzen hinweg Großes bewirken kann.